
PNP vom 21.01.2010
Bad Griesbach. „Meerestiere brauchen unseren Schutz!“ lautete das Jahresprojekt der Arbeitsgemeinschaft Tierschutz der Realschule im Vorjahr. Mit einer Spende von 400 Euro an die Umweltschutzorganisation Greenpeace wurde es nun beendet. „Wir können die Meerestiere nicht retten, aber wir können zu ihrer Rettung einen Beitrag leisten“, so das Fazit von Fachlehrerin Anita Berger (im Bild l.), Leiterin der Arbeitsgemeinschaft. Ansatzpunkt für das Projekt war ein Artikel in einer Jugendzeitschrift über das Leid der Meeressäuger. Rosemarie Riedl (15, 2.v.r.) schlug vor, dass sich die AG für diese Tiere engagieren solle. Schnell war der Kontakt zu Greenpeace hergestellt, und ebenso schnell wurde klar, dass der Schutz der Meerestiere vielfältig sein muss: von der Forderung nach nachhaltiger Fischerei über die Ausweisung von Schutzgebieten bis hin zum Verbot von Müllablagerungen im Meer.
Mit Feuereifer machten sich die jungen Tierschützer ans Werk: Infotafeln zum Schutz der Meere, Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt, erster Schulkalender der Realschule, Ausstellung von Klassenbeiträgen zum Thema am Tag der offenen Tür und vieles mehr. Augenscheinlich wird das Engagement der Gruppe mit einem Gemälde im Gang des Schulgebäudes. Sarah Danninger, eine Auszubildende aus Rotthalmünster, hat es mit Wandfarben auf zusammengenähte Leinentücher gemalt. Für Linda Rupprich (15, 2.v.l.) hat das Projekt eine globale Erkenntnis gebracht: „Je länger wir uns mit diesem Thema beschäftigt haben, desto klarer wurde uns, dass der Schutz der Meere zu einer der vordringlichsten Aufgaben der Menschheit geworden ist.“ Und Susanne Komar (15) weiß: „Jeder Verbraucher kann seinen Beitrag leisten, wenn er beim Einkauf die Augen aufmacht und nur Fisch aus nachhaltiger Fischerei kauft. Information ist auch hier alles.“ - ses/Foto: Sester