Zweites Maifest an der Drei-Quellen-Realschule

von Carolin Feuerer

"Schön wäre, wenn sich das Maifest als feste Institution an unserer Schule entwickeln würde", hatte Schulleiterin Sabine Mayerhofer im Vorfeld gemeint und beim zweiten Maifest zeigte sich, dass diese Hoffnung nicht unbegründet ist. Bei bestem Wetter und rundum guter Laune kamen auch diesmal viele Schüler, Lehrer und Eltern zusammen und machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Gemeinsam war ein Maibaum organisiert, entrindet, aufgestellt und geschmückt worden, der nun den Schulhof schmückte (gespendet von Peter Lehner). Zudem hatten die Schüler Musikstücke und Tänze vorbereitet, die die Besucher unterhielten. Da Marie Prietsch und Birgit Weidner-Kaltenmarkner, die Musiklehrerinnen, gerade erst mit Schülern auf den alljährlichen Volksmusiktagen gewesen waren, konnte nun das Eingeübte vor Publikum präsentiert werden. Sogar Goaßlschnalzn stand auf dem Programm. Für Unterhaltung war somit gesorgt, bevor auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Punkt 18 Uhr eröffnete Schulleiterin Sabine Mayerhofer das Büffet. Um den Aufwand für alle so gering wie möglich zu halten, war auch dieses Jahr wieder um Mitbringen des eigenen Geschirrs/Bestecks gebeten worden, was sich -wie schon im Vorjahr- als völlig unproblematisch erwies. Und das Büffet konnte sich sehen lassen: die ganze Schulfamilie hatte feinste Köstlichkeiten zubereitet, die sich alle gut schmecken ließen. Vom obligatorischen Nudelsalat bis zu liebevoll kreiertem Fingerfood und umfangreichem Kuchenbüffet war alles vorhanden. Und der Elternbeirat lieferte diesmal noch Käse und Brezen dazu, sodass wirklich keiner hungrig bleiben musste.

Willi Osterholzer sorgte dafür, dass Live-Musik nicht zu kurz kam und gab mit Schülern einige zünftige Stücke mit seinem Volksmusikensemble zum Besten, bevor auch noch ein flotter Tanz der Unterstufe auf dem Programm stand, der von den Sportlehrerinnen Birgit Thaller und Sabine Reisinger sowie Achtklässlerin Anna Grasel einstudiert worden war. Besonders gelungen war auch die Aufführung von internationalen Volkstänzen, die in Form eines Potpourris von den drei Achtklässlerinnen Sara, Lina und Lea aufgeführt wurden. Und als Highlight hatte Silvia Eichinger (zusammen mit Sabine Schulze für die großartige Organisation des Festes zuständig!), noch Gstanzl auf Lehrer und das Schulleben gedichtet, die der Chor zur Erheiterung des Publikums fröhlich zum Besten gab.

Damit auch der Bewegungsdrang der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt wurde, hatte die Fachschaft Sport am hinteren Pausenhof sämtliche Spielgeräte zur Verfügung gestellt, sodass man viele junge Gäste mit Pedalos, Stelzen etc. über den Hof flitzen sehen konnte. Außerdem gab es einen Foto-Point der SMV, bei dem man lustige Verkleidungsfotos schießen konnte, und am Pausenhof einige Schülerstände, die gebastelte Motto-Wäscheklammern oder selbst entworfene Magazine (Projektarbeiten der 9. Klassen) verkauften.

Schön anzusehen war die ganze Festgesellschaft zudem, denn Kleidung in Tracht war angeregt worden und sehr viele waren diesem Wunsch nachgekommen. "Ich bin begeistert von unserer Schulfamilie", meinte Konrektor Christofer Beer, "ich hätte ja nicht gedacht, dass sich wirklich so viele in Schale schmeißen. Ein Dirndl ist schöner als das andere." Und Hausmeister Sepp Bründl, der im Vorfeld einiges an Organisation zu leisten gehabt hatte (unter anderem auch das Aufstellen des Maibaums zusammen mit dem Bauhof), war sichtlich auch erleichtert, dass alles gut geklappt hatte. Bis weit nach dem Sonnenuntergang saßen die letzten Mitglieder der Schulfamilie schließlich noch zusammen und ließen den Tag ausklingen. "Schön, dass alles wieder so wunderbar geklappt hat", sagte Schulleiterin Sabine Mayerhofer schlussendlich, "so ein entspanntes Beisammensein hatte ich mir auch dieses Jahr erhofft. Und nach all den positiven Rückmeldungen, die ich heute erhalten habe, sind wir uns fast sicher, dass das Maifest eine feste Institution werden wird. Das freut mich natürlich."